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Superinfektion - Kampf an zwei Fronten

Junge Frau putzt sich die Nase mit einem Taschentuch und sieht dabei genervt aus

Gerade scheint die Erkältung vorbei zu sein, und dann fängt nach einigen Tagen alles wieder von vorne an. Das kann ein Anzeichen einer Superinfektion sein. Und möglicherweise entwickelt sich aus einem harmlosen Schnupfen eine ernsthafte Erkrankung.

In den meisten Fällen wird eine Erkältung durch Viren verursacht. Da es sich häufig um Erreger handelt, auf die das Immunsystem erst eine passende Reaktion finden muss, wird unser Körper bis an seine Grenze strapaziert. In dieser Situation haben dann auch Bakterien leichtes Spiel: Viele Immunzellen sind damit beschäftigt, die Viren abzuwehren, und die Immunbotenstoffe müssen erst neu gebildet werden. Jetzt können sich Bakterien leichter ansiedeln. Dieser Vorgang wird Superinfektion genannt. „Super“ bedeutet in diesem Zusammenhang „über“, weil sich die zweite Ansteckung durch Bakterien sozusagen über die erste Ansteckung durch Viren setzt. Bei einer Superinfektion sind die krankmachenden Erreger oft schon seit einiger Zeit im Körper, wurden aber bislang erfolgreich vom Immunsystem unter Kontrolle gehalten. Erst infolge der Vireninfektion können sie sich dann im Gewebe ausbreiten, das seinerseits mit einer Entzündung reagiert. Häufig ist es schwierig, festzustellen, ob eine Erkältung oder eine Superinfektion vorliegt. Deshalb sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Er kann die entsprechende Therapie einleiten.

Viren und Bakterien haben nicht viel gemeinsam

Der größte Unterschied liegt in ihrer „Anatomie“. Bakterien besitzen beispielsweise eine Zellwand, innerhalb der sich das Zytoplasma befindet. In ihm schwimmt die DNA des Bakteriums frei herum. Viren hingegen sind einfacher aufgebaut. Sie bestehen meistens nur aus ihrem Erbgut, das in einer Hülle aus Proteinen eingeschlossen ist. Auch bei der Vermehrung unterscheiden sich Viren und Bakterien. Während sich Bakterien wie menschliche Zellen in der Regel durch Zellteilung fortpflanzen“, können Viren das nicht. Stattdessen befallen sie fremde Zellen, sogenannte Wirtszellen, in die sie ihre eigene Erbinformation einschleusen. Diese „programmiert“ das Erbgut der Wirtszelle so um, dass viele weitere Viren produziert werden. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Bakterien einen Stoffwechsel haben, Viren nicht. Die Erreger machen auf sehr unterschiedliche Weise krank. Viren können bei ihrem Vermehrungsprozess Zellen in unserem Körper zerstören. Oder aber die körpereigenen Abwehrzellen beseitigen die vom Virus befallene Zelle. Bakterien hingegen können durch ihre Stoffwechselprodukte krankmachen, die zum Teil für Menschen giftig sind.

Der größte Unterschied liegt in der Behandlung

Gegen Bakterien helfen Antibiotika, gegen Viren nicht. Deshalb sollte auch nur eine Superinfektion mit einem Antibiotikum behandelt werden, niemals die Erstinfektion – in den meisten Fällen eine Erkältung. Antibiotika greifen z. B. die Zellwand von Bakterien an und können so zu deren Absterben führen. Da die Zellwand von Bakterien anders aufgebaut ist als die Zellmembran der Körperzellen, können Antibiotika nur Bakterien attackieren und keine Körperzellen. Allerdings gibt es auch Antibiotika, die Bakterien lediglich an ihrer Vermehrung hindern. Das größte Risiko liegt vor allem darin, dass Bakterien eigenständige Zellen sind, die sich auch auf andere Umweltbedingungen einstellen können. Daher können sie Antibiotikaresistenzen entwickeln. Darüber hinaus haben Antibiotika auch eine schlechte Magen-Darm-Verträglichkeit. Deshalb kann die zusätzliche Gabe von Probiotika für die Darmflora empfehlenswert sein.

Lokale und pflanzliche Alternativen

Wer vor der systemischen Gabe von einem Antibiotikum zurückschreckt, dem bieten sich in manchen Fällen Alternativen an. Beispielsweise könnte eine lokal wirksame Alternative zu oralen Antibiotika bei einer Mittelohrentzündung von Kleinkindern vorteilhaft sein. Sie wird in Form von Tropfen verabreicht. US-Forscher hoffen, mit lokalen Antibiotika das Risiko für Nebenwirkungen und Resistenzen gegenüber der oralen Gabe zu reduzieren. Bei leichten Infekten sind Antibiotika aus Pflanzen möglicherweise eine weitere Alternative. Heilpflanzen und Heilkräuter, wie beispielsweise die Kapland-Pelargonie oder Echinacea, haben eine keimabtötende Wirkung. Sie besitzen pharmakologisch hochwirksame Substanzen, wie zum Beispiel ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe oder Flavonoide, die die Vermehrung von Bakterien und Mikroorganismen hemmen oder sogar zerstören. Ein weiterer positiver Effekt: Diese Pflanzen entfalten auch gegen Viren eine Wirkung.

Bildquelle Pixel-Shot/stock.adobe.com

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